Archive for Juni, 2010

Piercings entfernen

Dienstag, Juni 15th, 2010

Im Vergleich zu Piercings haben Tattoos, die ja eine dauerhafte Form des Schmuckes sind, den klaren Nachteil, dass man sie nicht so einfach wieder entfernen kann, wenn man sie nicht mehr haben möchte. Zum Entfernen von Piercings braucht es aber keine Hilfe oder einen Experte, denn der Schmuck muss einfach aus dem Stichkanal gezogen werden und die Verletzung verheilen lassen. Dass kann je nach dem wie lange man den Schmuck hatte eine gewisse Zeit brauchen, denn eher frische Piercings wachsen ruckzuck wieder zu, während alte ihre Zeit dazu benötigen. An der Stelle, an der das Piercing war wird eine winzige Narbe zurück bleiben, abhängig davon, wie breit der Schmuck war, welchen man getragen hat. An gewissen Stellen wie den Ohren oder der Nase, ausserdem an der Zunge und den Brustwarzen sind diese Narben kaum zu sehen. Piercings an den Augenbrauen, dem Bauchnabel und der Lippe hinterlassen dagegen bemerkbare kleine Narben, die aber nicht weiter hervorstechen. Wenn man die Heilung der gepiercten Stelle unterstützen will kann man ständig Wundcreme auftragen. Das einzige Piercing, welches von einem Fachmann entfernt werden sollte ist das Zungenpiercing, da beim herausnehmen dieses Steckers eine grosse Anzahl von Menschen Schwierigkeiten mit ihrem Kreislauf haben und die Kugeln teilweise so fest verschlossen sind, das man ohne fremde Hilfe ganz schön Probleme hat sie auf zu drehen, was zur Folge haben kann, dass die Wunde anschwillt oder empfindlich reagiert, was man sich natürlich eher weniger wünscht, wenn eine schnelle Genesung und eine geschlossene Stichstelle gewünscht ist.

Eine sehr alte Kunst

Dienstag, Juni 15th, 2010

Das Kartenlegen, aber auch das Wahrsagen oder Hellsehen ist eine Kunst, die ein jeder Mensch erlernen kann. Man benötigt hierzu nur genügend Ausdauer, eine große Lernbereitschaft, gute Menschenkenntniss und Intuition. Selbst die Intuition kann trainiert werden. Wahrsagen ist nicht mit Hellsehen zu vergleichen. Das Hellsehen bezieht sich nur auf die Zukunft. Das Wahrsagen dagegen betrachtet die aktuelle Situation (die sogenannte Ist-Situation) und ermittelt dadurch eine Zukunftsperspektive, die gegebenenfalls noch verändert werden kann. Für das Kartenlegen gibt es verschiedenen Arten von von Spielkarten. Sicherlich macht die Vielfalt es dem Anfänger nicht einfach das richtige Kartendeck für das persönliche Kartenlegen zu finden. Daher ist es ratsam sich zunächst einen Überblick zu verschaffen, welche Spielkarten und Legesysteme es gibt. Das Tarot , zum Beispiel, ist ein sehr weit verbreitetes Kartendeck und wird sehr gerne zum Wahrsagen, aber auch zur Selbstfindung genutzt. Das Spiel besteht aus 78 Karten. Diese sind unterteilt mit 22 Karten für das große Arkanum und 56 Karten für das kleine Arkanum. Der Anfänger sollte zu Beginn nur mit dem großen Arkanum arbeiten. Dadurch wird er sehr schnell in der Lage sein, die ersten Deutungen durchzuführen. Mittlerweile gibt es unzählige Legesysteme im Tarot, die den Interessierten mit Sicherheit das richtige Legesystem finden lassen. Auch eine Vielzahl an Internetforen helfen hier bei den ersten Schritten im Wahrsagen weiter. Ein weiteres Spielsystem sind die Lenormandkarten. Diese bestehen aus 36 Karten und sind durch Ihre Symbolik einfacher zu deuten. Doch die Gefahr der Falschdeutung steckt auch hier im Detail. Das bekannteste Legesystem bei den Lenormandkarten ist die große Tafel, bei der alle Karten ausgelegt werden. Sofern die Bedeutungen der einzelnen Karten klar snd, ist man auch hier schnell in der Lage die ersten Deutungen vorzunehmen.

Eine detaillierte Wahrsagung ist nicht einfach und kann erst nach sehr vielen Übungen und einem großen Erfahrungsschatz richtig gedeutet werden.

Tattoos im alten Ägypten – Mode, Kosmetik oder Kult?

Freitag, Juni 11th, 2010

Tattoos, heute als Mode-Accessoire längst in allen Gesellschaftsschichten etabliert, waren in vielen alten Zivilisationen Teil der Kultur. Wie Archäologen und andere Forscher heraus gefunden haben, gab es bereits Körper-Tätowierungen im alten Ägypten. Wie die Funde nahe legen, ließen sich nur Frauen tätowieren, Männer begnügten sich mit Körperbemalung. Warum Tattoos im alten Ägypten Frauensache war, ist unbekannt.

Einen Einblick in die ägyptische Tätowier-Praxis geben weibliche Mumien aus der Zeit des Mittleren Reichs (in etwa 2137 bis 1781 v. Chr.). So fand man die gut erhaltene Mumie einer Priesterin der Göttin Hathor, deren Arme und Schultern sowie die gesamte Bauchpartie mit geometrischen Mustern folgenden Tätowierungen bedeckt waren. Bei anderen Mumien sind Füße und Beine, Arme und Schultern mit blauschwarzen Pünktchen bedeckt, die zu gleichmäßigen Karomustern zusammen gesetzt sind. Die Muster wurden mit Hilfe einer Nadel in die Haut punktiert. Aus welchem Material die Farbe bestand, lässt sich heute nicht mehr feststellen. Ob diese Tattoos im alten Ägypten als kosmetische Verschönerung und Schmuck oder als Ausdruck eines religiösen Kults angesehen wurden, bleibt ebenfalls im Dunkeln. Fest steht allerdings, dass Tattoos vom alten Ägypten aus ihren Siegeszug nach Griechenland und Kreta, in die arabischen Länder und nach Persien, sogar bis ins ferne China antraten.