Der Weg zum Wunschtattoo
Schon lange sind Tattoos nicht mehr nur was für Freaks oder Seemänner. Zur heutigen Zeit ist es ein wahrer Körperkult, welcher wohl auch noch einige Zeit weiterreichen wird. Doch damit man es später nicht gleich wieder bereuht, dass man sich zu diesem Schritt entschlossen hat, sollte man einige Dinge beachten.
An welcher Körperstelle will ich das Tattoo ?
Die Entscheidung welche Körperstelle verschönert werden soll, ist eigentlich das A und O vor der Umsetzung. Du solltest dir genau überlegen, ob du es eher etwas versteckt halten möchtest, weil es eventuell in der Arbeitswelt immer noch nicht so gern gesehen ist, oder du bist eine oder einer der etwas Mutigeren und entscheidest dich für eine offensichtlichere Stelle. Für die Neueinsteiger in der Tattooszene bieten sich Fußgelenk, Schulterblatt oder Nacken super an, denn diese Abschnitte sind meist bedeckt und stören somit auch nicht bei der Arbeit. Wer sich natürlich nicht darum schehrt, was die anderen sagen, der bevorzugt meist die Stellen, die sofort zu sehen sind, wie zum Beispiel Arme, Bruso oder Ähnliches. Dies sind dann aber meist die Leute, die Stammgäste beim Tätowierer sind.
Welches Motiv nehme ich ?
Ja, die Motivwahl ist die zweit schwierigste Frage, denn je nach dem wo es sitzen soll, darf es nicht zu groß sein oder nicht gerade in Farbe.
Gern genommene Vorlagen sind oftmals Pflanzen wie zum Beispiel der Hibiskus, Rankblumen aber selbstverständlich auch Rosen. Hier ist es eigentlich egal wie groß, denn man bekommt sie in allen Varianten zu sehen. Auch oft zu sehen sind Schriftzüge oder Motive, die eine bestimmte Bedeutung haben, wie eventuell die japanischen Zeichen. Du kannst aber auch ganz kreativ sein und denkst dir dein eigenes Tribal oder Motiv aus. Es ist ja dein Körper, also wieso nicht auch deine ausgedachten Kreationen.
Zu welchem Tattoostudio gehen ?
Wohnt man in der Stadt, brauch man einfach nur in das örtliche Telefonbuchsehen und wird sofort überhäuft mit Telefonummern von Studios. Doch nur weil sich der Name gut anhört oder die Preise niedriger sind als bei der Konkurenz ist es noch lange nicht der beste Laden. Wichtig ist es, dass du dir zuvor ein paar Adressen raussuchst und den Betrieb zuvor aufsuchst. Dann siehst du, ob dir der Tätowierer zusagt, wie die Räumlichkeiten sind und letzten Endes auch, wie die Preise usw. sind. Natürlich muss die Hygiene eine große Rolle spielen.
Der Tag der Tätowierung ?
Klar bist du nervös, dass sind sogar noch diejenigen, die schon Desöfteren dort waren und sich stechen lassen haben, doch du musst echt keine Angst haben. Zuerst werdet ihr besprechen, wie alles genau abläuft, du wirst also nicht ins kalte Wasser geschmisssen. Danach fängt er an, die Stelle, wo das Tattoo landen soll, zu desinfizieren und gleich darauf legt er eine Schablone bzw. das vorgefertigte Motiv darauf. Je nach dem wo du dich tätowieren lässt, wird es dollar oder weniger extrem weh tun. Auf dem Schulterblatt zum Beispiel ist es alles andere als angenehm, während es auf dem Arm oder Brust weniger schmerzvoll zur Sache geht. Aber das empfindet auch jeder anders. Ganz am Ende, wird das ganze nur noch einmal ordentlich gesäubert und eingecremt, damit die Haut die Farbe besser annehmen kann.
Was tue ich damit es schnell heilt ?
So eine Tätowierung ist ja eine Wunde und deshalb ist es wichtig, diese richtig zu behandeln und nicht der Sonne usw. auszusetzen. Du darfst die erste Zeit lang keine Seife oder ähnliches an dieser Stelle beim waschen verwenden, denn dort sind oft Duftstoffe mitdrin und die können zum Austrocknen führen. Am besten ist klares Wasser und danach eine große Portion Vaseline oder Melkfett.
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