Effektiv die Niktotinsucht bekämpfen
Donnerstag, November 24th, 2011„Hören Sie endlich mit dem Rauchen auf!“ Diesen oder ähnliche Sätze bekommt ein Raucher zuhauf zu hören. In der Tat steigt der gesellschaftliche Druck auf Nikotinabhängige proportional zur Erkenntnis, wie schädlich Tabakkonsum in Wirklichkeit ist. Dieser gesellschaftliche Druck äußert sich mannigfaltig: Rauchverbote in Bahnhöfen, Restaurants, Zügen, Flugzeugen zum Beispiel waren nicht immer selbstverständlich gegeben. Von politischer Seite her wird die Tabaksteuer immer mehr erhöht, so dass eine Schachtel Zigaretten heute knapp doppelt so viel kostet wie noch vor zehn Jahren. Während aber die meisten wohlmeinenden Ratschläge und auch Sanktionen an Rauchern einfach abprallen, weil sie die möglichen Konsequenzen ihres Tuns verdrängen, sagen die meisten Ex-Raucher, dass ihnen letztlich nur die Einsicht geholfen habe, die Sucht aufzugeben. „Von so einem kleinen Ding lasse ich mich nicht mehr beherrschen“, sagte zum Beispiel ein 70-Jähriger, der von einem Tag auf den anderen die Zigaretten sein ließ. „Meine Freiheit ist mir wichtiger!“ Jetzt findet er im Sport seine Befriedigung und erwandert bisweilen 20 Kilometer am Tag. Doch ob man nun die Radikalmethode wählt, um mit dem Rauchen aufzuhören, oder Hilfsmittel wie Pflaster oder Kaugummis wählt, um den Weg aus der Sucht zu finden: Der dauerhafte Erfolg stellt sich nur ein, wenn man aus Überzeugung handelt. Um die Rauchentwöhnung zu unterstützen, empfehlen sich deswegen zum Beispiel Nichtraucher-Kurse, in denen klar dargelegt wird, wie die Nikotin-Falle funktioniert. Gerade bei langjährigen Rauchern, die gesundheitliche Vorschäden haben, ist außerdem eine Entwöhnung unter ärztlicher Kontrolle ratsam, weil sich durch den Entzug Beschwerden zunächst verstärken können. Ein Arzt kann auch kompetent darüber Auskunft geben, welche Methode individuell die beste ist.