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Tätowieren und Schmerzen

Dienstag, März 16th, 2010

Tätowieren bedeutet Schmerzen, oder? Mit dieser Frage sehen sich Tätowierer oft konfrontiert, wenn Neukunden zu ihnen ins Studio kommen, um sich ein Tattoo stechen zu lassen. Grundsätzlich ist es aber so, dass der professionelle Tätowierer sehr genau weiß und seinem Kunden erklärt, worauf der sich tatsächlich einlässt.

Geklärt wird auch, welches Motiv es werden soll und wo es gestochen wird. Voraussetzung ist, dass derjenige, der tätowiert werden will volljährig ist. Nach einem kurzen informativen Gespräch und (oftmals) einem Rundgang durch das Studio wird es ernst und der Kunde nimmt auf dem Stuhl platz um sich das Bildnis in Farbe auf die Haut stechen zu lassen. Ob es nun tatsächlich schmerzhaft ist oder nicht, hängt von zwei Faktoren ab: dem persönlichen Schmerzempfinden und der Tatsache, wie erfahren und qualifiziert der Tätowierer ist. Fakt ist in jedem Fall, dass Tattoos im Intimbereich mehr wehtun, als anderswo.

Vor der Tätowierer mit dem stechen beginnen kann, muss die zu bemalende Fläche erst einmal gründlich gereinigt werden. Idealerweise mit Alkohol. Danach wird die Hautpartie rasiert. Dies ist erforderlich, damit die Vorlage des Tattoos gut auf der Haut aufliegt. Das Motiv befindet sich bereits auf einem Blatt – ähnlich Faxpapier.

Die benötigte Tinte, die über die kleinen Nadeln in die Haut gespritzt wird, wird in die Tanks des Tätowiergerätes gefällt. Wichtig ist hier, dass die Nadeln steril verpackt sind, ehe sie in die Maschine gesteckt werden. Auch macht es sinn, während des Tätowiervorgangs die Nadeln gelegentlich mit sterilem Wasser zu reinigen. Die Hautfläche sollte zudem z.B. mit Vaseline eingeschmiert werden.

Mit Fragen zur Tätowiertechnik oder der verwendeten Tinte kann man bereits im Vorfeld einen Eindruck gewinnen, wie qualifiziert und kompetent der Tätowierer ist. Denn selbst bei der Tinte gibt es große Unterschiede. Billige Tattootinte kann Allergien auslösen. Daher ist es in jedem Fall ratsam, geprüfte Farben zu wählen.

Was passiert eigentlich beim Tätowieren?

Sonntag, Februar 28th, 2010

Was passiert eigentlich beim Tätowieren? Dieser Frage stehen all die gegenüber, die vorhaben, sich ein Tattoo stechen zu lassen. Als erstes erfolgt die Auswahl des gewünschten Motivs. Dies kann eigentlich zu ziemlich alles sein: ein spezielles Symbol, ein Wappen, ein Bild oder auch ein Schriftzug. Das war eigentlich noch der leichtere Teil, weil man im Vorfeld ziemlich genau weiß, was einem Erwartet. Dann geht es für Neulinge an das Ungewisse. Bei kompetenten Tattoo-Studios wird man aber vom Tätowierer umfassend aufgeklärt. Man bekommt gezeigt, mit welchen Geräten die Arbeiten ausgeführt werden, der Tätowierer erläutert dabei die einzelnen Schritte und weißt auf mögliche Schwierigkeiten hin. Anhand dieser Vorgehensweise kann man auch erkennen, ob es sich um einen professionellen vertrauenswürdigen Tätowierer handelt, der sein Handwerk auch versteht.

Wenn es um das Tätowieren geht, gibt es strikte gesetzliche Vorschriften. Insbesondere, wenn es um die Hygiene geht. Die Nadeln, mit denen die Farbe in die Haut eingespritzt wird, müssen in jedem Fall steril sein. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass Fremdkörper übertragen werden. Damit könnten zum einen Krankheiten aber auch andere Bakterien gemeint sein.

Im Zusammenhang mit der Studioauswahl sollte man auch ein wenig auf sein Gefühl und seinen ersten Eindruck vertrauen. Fühlt man sich nämlich z.B. von Anfang an unwohl, sollte man besser wieder gehen. Dies kann an einem negativen Gesamtambiente oder an einem unsauberen Erscheinungsbild liegen. Grundsätzlich gibt es sowohl weibliche als auch männliche Tätowierer. Wichtig ist, dass man – egal ob männlich oder weiblich – vertrauen zum Tätowierenden hat.

Ein Profi spricht erst einmal mit seinen Kunden, um einen Eindruck von ihnen zu gewinnen. So kann er feststellen, ob der Kunde schon ein Tattoo hat. Er kann dem Kunden entsprechend erklären, worauf er sich einlässt und wie es im Regelfall abläuft. Profi-Tätowierer erklären die Technik die Sie anwenden und wie es abläuft, dass die Farbe unter die Haut gelangt.

Wie funktioniert es, wenn ich mir ein Tattoo stechen lassen möchte?

Dienstag, Februar 23rd, 2010

Wie funktioniert es, wenn ich mir ein Tattoo stechen lassen möchte? Wohin genau werden die Farbpigmente gestochen, damit man am Ende das gewählte Motiv – Symbol, Bild, Schriftzug – erkennen kann?

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man sich seinen Tätowierer im Vorfeld genau anschaut bzw. Sich im Vorfeld gut informiert. Es gibt zahlreiche gute Tätowierer, die ihre Arbeit unter hygienisch einwandfreien Bedingungen ausführen. D.h. sie arbeiten unter absolut sterilen Bedingungen. Eine saubere Arbeitsweise ist für sie ein absolutes Muss. Aufklärung im Vorfeld ist für die Tattoo-Stecher eine Selbstverständlichkeit. Daher sollten Interessierte auch unbedingt nur solche Tätowierer auswählen.

Nun aber zur Vorgehensweise. Die für das Tattoo stechen verwendeten Instrumente sind Nadeln, die sich an bzw. in einem Tätowiergerät befinden. Mit Hilfe des Gerätes können die Nadeln sehr schnell auf und ab bewegt werden. Dadurch ist  gewährleistet, dass die Nadeln in der richtigen Tiefe in die Haut einstechen können. Gerade hier kann sehr viel falsch gemacht werden. Denn wenn man die Farbe des Tattoo zu tief in die Haut einspritzt, ist hinterher das Abbild nicht richtig erkennbar. Auch könnte in diesem Falle passieren, dass Linien verschwommen verlaufen oder das Motiv unregelmäßig altert. Dieses ‚Abwittern’ hängt zudem auch mit dem natürlichen Alterungsprozess der eigenen Haut zusammen.

Wird nun also das Farbpigment nicht tief genug eingestochen, verblasst das Tattoo zu schnell oder verschwindet ganz, da sich die oberen Hautschichten des menschlichen Organismus regelmäßig erneuern.

Bei der Wahl der Farbe selbst setzen qualifizierte Tätowierer hier inzwischen auf hochwertige, natürliche und insbesondere hautverträgliche Farbe, damit es hier möglichst nicht zu Abstoßungsreaktionen oder Ausschlägen kommt.

Gerade die Verträglichkeit ist ein gutes Stichwort: speziell bei großen (Ganzkörper-)Tattoos kommt es zum Tragen. Gerade gut geschulte Tätowierer raten ihren Kunden daher, die Verträglichkeit zwischen Farbe und Haut erst über ein kleineres Tattoo abzuklären, ehe man sich ein Ganzkörper-Bild in die Haut einspritzen lässt.