Wie funktioniert es, wenn ich mir ein Tattoo stechen lassen möchte?
Wie funktioniert es, wenn ich mir ein Tattoo stechen lassen möchte? Wohin genau werden die Farbpigmente gestochen, damit man am Ende das gewählte Motiv – Symbol, Bild, Schriftzug – erkennen kann?
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man sich seinen Tätowierer im Vorfeld genau anschaut bzw. Sich im Vorfeld gut informiert. Es gibt zahlreiche gute Tätowierer, die ihre Arbeit unter hygienisch einwandfreien Bedingungen ausführen. D.h. sie arbeiten unter absolut sterilen Bedingungen. Eine saubere Arbeitsweise ist für sie ein absolutes Muss. Aufklärung im Vorfeld ist für die Tattoo-Stecher eine Selbstverständlichkeit. Daher sollten Interessierte auch unbedingt nur solche Tätowierer auswählen.
Nun aber zur Vorgehensweise. Die für das Tattoo stechen verwendeten Instrumente sind Nadeln, die sich an bzw. in einem Tätowiergerät befinden. Mit Hilfe des Gerätes können die Nadeln sehr schnell auf und ab bewegt werden. Dadurch ist gewährleistet, dass die Nadeln in der richtigen Tiefe in die Haut einstechen können. Gerade hier kann sehr viel falsch gemacht werden. Denn wenn man die Farbe des Tattoo zu tief in die Haut einspritzt, ist hinterher das Abbild nicht richtig erkennbar. Auch könnte in diesem Falle passieren, dass Linien verschwommen verlaufen oder das Motiv unregelmäßig altert. Dieses ‚Abwittern’ hängt zudem auch mit dem natürlichen Alterungsprozess der eigenen Haut zusammen.
Wird nun also das Farbpigment nicht tief genug eingestochen, verblasst das Tattoo zu schnell oder verschwindet ganz, da sich die oberen Hautschichten des menschlichen Organismus regelmäßig erneuern.
Bei der Wahl der Farbe selbst setzen qualifizierte Tätowierer hier inzwischen auf hochwertige, natürliche und insbesondere hautverträgliche Farbe, damit es hier möglichst nicht zu Abstoßungsreaktionen oder Ausschlägen kommt.
Gerade die Verträglichkeit ist ein gutes Stichwort: speziell bei großen (Ganzkörper-)Tattoos kommt es zum Tragen. Gerade gut geschulte Tätowierer raten ihren Kunden daher, die Verträglichkeit zwischen Farbe und Haut erst über ein kleineres Tattoo abzuklären, ehe man sich ein Ganzkörper-Bild in die Haut einspritzen lässt.
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